DER BERG von googlehausen
DER BERG – in Kooperation mit der Münchener Biennale
Vor kurzem haben wir in Kooperation mit der Münchener Biennale die wachsende Klangskulptur DER BERG gebaut. Basierend auf einer Grundkonstruktion mit zwei Berggipfeln entstand in 4 Tagen auf dem Rainer-Werner-Fassbinder-Platz ein begehbares und spielbares Objekt aus dem Fundus der Materialien und Requisiten des Musiktheaterfestivals. Anlässlich dessen 20-jährigen Jubiläums haben wir uns all jene Objekte aus dem Fundus geholt, die bereits eine Geschichte erzählen bzw. erzählt haben und die wir in einer (Sound-)Collage neu kontextualisieren wollten. Unser Ziel war gemeinsames Bauen, Spielen, Ausprobieren und Experimentieren am BERG.


Am Wochenende geht's in die BERGE
Mithilfe der Found Objects aus dem Archiv und unserer Tools wollten wir den Berg mit einfachen Mitteln zum Klingen bringen und die Schwelle für eine Beteiligung aller möglichst niedrig halten. Die einzigen elektronischen Komponenten waren Piezo-Mikrofone und zwei kleine, batteriebetriebene Verstärker. Dadurch konnten Sounds von einer Seite des Bergs auf der anderen hörbar gemacht und vom direkten Klangerzeuger entkoppelt werden.
Quick und dirty wurden verschiedene Objekte auf ihre klangliche oder ästhetische Qualität untersucht und am BERG befestigt, um die akustische Sphäre des ansonsten nüchternen Platzes vor der Freiheitshalle mit dadaistischen, langweiligen, spannenden und komischen Sounds anzureichern.

Material
• 2x Marshall Mini amps
• ≈10 piezo-mikrofone
• 1 Spieluhr
• Latexsaiten (rot)• Klaviersaiten und -Wirbel
• Grundkonstruktion: Latten
• Reste und trash
• Cold Brew und Kekse